Turnende Vereine Wallisellen

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Dieser Beitrag ist vom 26. März 2010. Kategorien: Männerriege, Spielabende.

Curling Plausch à discrétion

Tatsächlich schon zum 12. Mal massen sich die Männerriegler aus Wallisellen und Dietlikon in friedlichem Wettkampf auf dem Eis der Curlinghalle Wallisellen. Man kann also mit Recht sagen, dass sich dieser Anlass seinen festen Platz im jährlichen Terminkalender der Turner erobert hat und hoffentlich auch bleibt. Die Beteiligung war auch wieder besser als im letzten Jahr, die 8 Teams konnten mit wenigen Ausnahmen komplett, d.h. mit je 4 Spieler antreten. Dass mit den Jahren auch die spielerische Klasse zugenommen hätte, wagt der Schreibende zu bezweifeln – einmal im Jahr ein paar Steine zu schieben ist einfach zu wenig für eine so schwierige Sportart wie das Curling. Ja, theoretisch wüssten wir schon, wie die Anweisungen der Skips zu befolgen und wie die Steine mit dem nötigen Drall abzugeben wären. Aber eben, entweder kommt man im entscheidenden Moment aus dem Gleichgewicht oder man gibt die Steine mit zu wenig, zu viel oder gar mit dem falschen „Zwick“ aus der Hand. Und hat man das alles einigermassen im Griff, gibt man nicht den richtigen Schub und der Stein ist entweder zu kurz oder zu lang! Was soll’s, alle haben trotzdem riesig den „Plausch“ – und wenn einmal ein Stein so richtig gut gelingt, ist man schon ganz gewaltig stolz!

Gab es im Vorjahr fast durchwegs knappe Resultate, so war es diesmal das Jahr der Kantersiege resp. Niederlagen, die Göttin Fortuna muss ihre Sympathien ganz einseitig verteilt haben. Das Team des Schreibenden musste sich mit 6:2 und 8:0 zweimal deutlich geschlagen geben, bei der zweiten Abfuhr notabene gegen eine Equipe, die im ersten Durchgang mit 9:0 „abgeduscht“ wurde! Aber eben, Sieg oder Niederlage sind an diesem Turnier wirklich nebensächlich, im Vordergrund steht eindeutig das gemütliche Zusammensein. Und beim anschliessenden Nachtessen (Pasta ai quattro stagioni resp. salse) und einem vorzüglichen spanischen Rotwein wurde nach herzenslust getratscht, gewitzelt und diesmal auch vermehrt politisiert, stehen doch in einigen Wochen die Gemeinderatswahlen an. Zwischendurch wurde von Paul Keller die Siegerehrung vorgenommen; erwähnt sei dabei nur am Rande die drückende Ueberlegenheit der beiden Erich’s und von Markus Näf (er war schon im Vorjahr im Sieger-Team, sein Erfolg kann also nicht einfach Zufall sein!). Klar, als Sieger konnten sich diese drei die „hochprozentigen“ Preise unter den Nagel reissen, aber auch die Letztklassierten gingen nicht mit leeren Händen nach Hause. Lieber Paul, lieber Martin – wir danken Euch ganz herzlich für den grossen Einsatz, dieses Turnier Jahr für Jahr wieder zu organisieren und hoffen sehr, dass Ihr auch im kommenden Jahr wieder die nötige Zeit dafür aufbringen könnt!

Chris van der Meijden

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