Turnende Vereine Wallisellen

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Dieser Beitrag ist vom 30. Dezember 2019. Kategorien: Männerriege, Versammlungen.

Männerriege Schlusshöck / Fondueplausch / Jahresschlussfeier

(zutreffendes grün einfärben)

Wir sind aufgerufen, den Alltag hinter uns zu lassen und um 7 Uhr abends zu erscheinen. Wo? Nicht in der Turnhalle, sondern im Alterszentrum Wägelwiesen. Alterszentrum? Sind wir alle jetzt schon so weit? Nein, sicher nicht. Wozu „zu erscheinen“? Nun, zur Begrüssung, zum Plaudern und Diskutieren, zum Apéro, zum im Jahr 2019 möglichst nochmals viele Kameraden zu treffen, zum den Hunger auf angenehme Weise zu beseitigen. Kleidung? Mit Krawatte und Schale? Mit Poschettli? Mit glänzenden Schuhen und messerscharfen Bügelfalten? Mit sauberem Nastuch im Sack (kein Papier)? Frisch geduscht? Vorgängig Coiffeurbesuch? Dunkle Fingernagel-Ränder korrekt behandelt?

Was für Fragen (!) – alle aus dem letzten Jahrhundert oder früher. Zum Glück sind solche steifen Regeln längst passé.

Also, da sind wir nun, haben jeder ein unterschiedlich volles Glas in der einen Hand, und mit der anderen drücken wir die Hände der neu eintreffenden Kameraden oder der schon anwesenden. So etwa 30 Händedrücke finden statt. An Gesprächsstoff fehlt es nicht – so geht die Zeit rassig vorbei. Das Nachschenken besorgen Sonja und Vreni vom Bistro, sehr aufmerksam und unaufdringlich. Der Apéro wird von einem der Unsrigen gesponsert – herzlichen Dank.

Bald hat jeder seinen Platz an den schön gedeckten Tischen gefunden. Wer alles mitmacht, brauche ich nicht aufzuzählen, aber einen besonderen Riegler erwähne ich trotzdem: Koni Geier. Auch er macht mit, obwohl er die Turnstunden aus gesundheitlichen Gründen schon seit längerem nicht mehr besuchen kann. Es freut uns, ihn in unserer Mitte begrüssen zu dürfen.

Zügig wird der frische Salat serviert, und es dauert anschliessend nicht lang, bis alle Zutaten aufgefahren werden, die im Bistro zu einem feinen Fondue gehören: Brot natürlich, Härdöpfel, Silberzwiebeln, Ananasstücke, kleine Champignons, Pfeffer – habe ich etwas vergessen? Figugegl, der uralte Werbespruch, reduziert auf die Anfangsbuchstaben der Wörter, gilt auch heute Abend. Die Unterlagen für die Caquelons sind schon vorgeheizt, so dass dem Fondueschmaus nichts mehr im Weg steht. Wenn ein Caquelon leer wird, aber immer noch Hunger (oder Gluscht) besteht, gibt’s auf Wunsch eine weitere Ladung Käsesuppe.

Zum Menü, das von der Vereinskasse gesponsert wird, gehört auch noch ein Dessert als krönender Abschluss, mit oder ohne Kaffee wie gewünscht. Nur für die Getränke muss man im Objekt in der Gesässtasche, wo die meisten ihre Münzen und Banknoten aufbewahren, etwas wühlen, um nicht als Zechpreller aufzufallen.

Unser herzlicher Dank für den gelungenen, friedlichen Abend geht einmal mehr an unseren Vorstand, der den Abend organisiert hat. Es wird hoffentlich im Jahr 2020 eine weitere Wiederholung geben.

Im neuen Jahr beginnen wir wieder mit dem Turnbetrieb – am 8. Januar 2020 treffen wir uns pünktlich um 20 Uhr in der Turnhalle im Bürgli. Vollzählig ist vielleicht gar keine Utopie (?). Es guets Nöis wünscht allen . . .

                                                                                                                                     Jürg Deller

3 Antworten

  1. Markus Keller
    1. Januar 2020

    Toller Artikel ! Dir Jürg – ein herzliches Dankeschön !

  2. Renato Wyss
    1. Januar 2020

    Danke Jürg. Es macht immer wieder Freue, sich Deine treffenden Kommentare zu Gemüte zu führen! Auf diesem Weg wünsche ich Dir einen guten Start ins neue Jahrzehnt!

  3. Werner Sigg
    1. Januar 2020

    Super Jürg. Besten Dank an Dich und Markus, den Kameramann….und Dir und Allen ein gelöstes, erfülltes und gesundes Neues Jahr…

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